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Nationalparks

Kroatien schützt seine Naturschätze in ausgedehnten Nationalparks. Diese reihen sich in nahezu ununterbrochener Kette von Istrien bis Insel Mljet. Sie behüten die Schönheit und den Ursprung der Natur.

Es gibt 8 Nationalparks auf der Adriaküste, bzw. in unmittelbarer Nähe:

Nationalpark Brijuni
Nationalpark Kornati
Nationalpark Krka
Nationalpark Mljet
Nationalpark Paklenica
Nationalpark Plitvička jezera (Plitvicer Seen)
Nationalpark Risnjak
Nationalpark Sjeverni Velebit (Nördlicher Velebit)

Eine sehr gute Übersicht über Nationalparks enthält die Seite camping.hr.

Hier führen wir offizelle Seiten einzelner Nationalparks auf.

Der Nationalpark Brijuni-Inseln (ital. Brioni) ist eine kleine Inselgruppe in der kroatischen Adria. Sie liegt vor der Küste der historischen Region Istrien nur wenige Kilometer von der Küstenstadt Pula entfernt. Zur Inselgruppe gehören 14 einzelne Inseln. Die Gesamtfläche des Parks beträgt inklusive der umgebenden Wasserflächen 36 km².[1] Nur die größte Insel, Veli Brijun, besitzt Hotelanlagen und kann frei besucht werden. Auf den anderen Inseln befinden sich teilweise staatseigene und private Immobilien, die bewacht werden.

Die Brijuni-Inseln sind für ihre landschaftliche Schönheit und den Abwechslungsreichtum bekannt. Die gesamte Inselgruppe steht unter Naturschutz. Der Nationalpark Brijuni wurde Im Jahr 1983 gegründet. Auf Veli Brijun gibt es ein weitläufiges Tiergehege.

Die Inselgruppe Brijuni kann man über Schiffsverbindungen von Fažana oder von Pula aus erreichen. Das Anlegen mit privaten Booten ist nur im Hafen der Hauptinsel gestattet. Außerdem ist Tauchen im Nationalpark nur von lizenzierten Tauchzentren aus erlaubt. (Quelle: Opens external link in new windowWikipedia)

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Der Kornati-Nationalpark (kroat. Nacionalni park Kornati), auch Nationalpark Kornaten genannt, umfasst einen Teil der Inselgruppe der Kornaten (kroat. Kornatski otoci bzw. schlicht Kornati), eines Archipels in der kroatischen Adria. Die Kornaten stellen die dichteste Inselgruppe im Mittelmeer dar und wurden 1980 als Nationalpark unter strikten Naturschutz gestellt. Die Gesamtfläche dieses Nationalparks beträgt 220 Quadratkilometer. Das Gebiet ist Karstlandschaft. Zum Nationalpark gehört auch das die Inseln umgebende (unterseeische) Meeresgebiet.

Insgesamt besteht der Nationalpark aus 89 Inseln, Inselchen und Felsen. Die größte heißt Kornat. Die Vegetation auf den Inseln ist größtenteils spärlich. Die Inseln bestehen aus Kalkstein, sind entweder wenig bewachsen (Macchia) oder kahl. Es gibt weder Wasserläufe noch Quellen. Die Nationalparkverwaltung befindet sich in der Ortschaft Murter auf der gleichnamigen Insel unweit des Archipels. Die Bewohner der Insel Murter sind seit jeher eng verbunden mit dieser Inselgruppe, weshalb ihnen heute die Verwaltung des Archipels obliegt. Für Segler ist der Kornati Cup im Frühjahr interessant. (Quelle: Opens external link in new windowWikipedia)

Die Seite ist in Englisch.

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Der Nationalpark Krka umfasst auf einer Fläche von 109 km² den rund 45 Kilometer langen Flussabschnitt der Krka zwischen Knin und Skradin sowie den Unterlauf des Nebenflusses Čikola. Der Nationalpark wurde im Jahre 1985 gegründet, dort findet man insgesamt etwa 860 Pflanzenarten und 220 Tierarten.

Neben einer der größten Fledermauskolonien Europas leben im Seebereich des Flusses und in den Sümpfen viele Amphibien, in den Gehölzern und Gesteinen Reptilien und in dem Fluss 18 Fischarten (davon zehn endemische). Krka ist für die Vogelwanderung im Frühling und Herbst von außerordentlicher Bedeutung und wegen der Artenvielfalt ist es eines der wertvollsten Gebiete Europas.

Die Quelle der Krka befindet sich beim Topoljski buk-Wasserfall (22 m), welcher sich nicht mehr auf dem Gebiet des Nationalparks befindet, jedoch auch unter Schutz steht. Der Fluss hat neben vielen kleinen acht große Wasserfälle, sieben davon innerhalb des Nationalparks Krka. (Quelle: Opens external link in new windowWikipedia)

Die Seite ist in Englisch.

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Der Nationalpark Mljet bildet den Westteil der Insel Mljet in Kroatien. Er wurde 1960 gegründet. Mit einem Waldanteil von 90 Prozent ist Mljet eine der am stärksten bewaldeten Inseln im Mittelmeer. Vor allem findet man hier viele Steineichen und Kiefern. Im letzten Jahrhundert war der Wald dichter als heute. Ein starker Waldbrand vernichtete einen Großteil der Bäume, bis heute hat sich der Wald noch nicht ganz davon erholen und seine ursprüngliche Dichte wiedererlangen können.

In den Wäldern des Nationalparks leben auch heute noch Mungos, eine eigentlich fremde Tierart für diese Region. Sie wurden 1909 auf der Insel freigesetzt, um die dortigen Giftschlangen auszurotten. Dieses erreichten sie auch, allerdings fraßen sie auch andere Schlangenarten. Die Mungo-Population befindet sich erst seit kurzem in einem labilen Gleichgewicht zur Umgebung. Neben den Mungos wurden Mitte des letzten Jahrhunderts weitere Tiere auf der Insel ausgesetzt, unter anderem Edelhirsche, Wildschweine, Hasen, eine Gemsart und Rebhühner. Überlebt haben bis heute allerdings nur die Hasen, Hirsche und Wildschweine. Letztere haben sich mittlerweile zu einer Plage entwickelt, da sie regelmäßig die Weinberge der Inselbewohner verwüsten. In der Nähe der Insel wurden auch Mittelmeer-Mönchsrobben gesichtet, die zu den meistgefährdeten Säugetieren dieser Welt zählen. (Quelle: Opens external link in new windowWikipedia)

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Der Nationalpark Paklenica ist ein Nationalpark im Velebit-Gebirgsmassiv 30 km nordöstlich der Stadt Zadar an der kroatischen Adria und ca. 1 km entfernt von Starigrad-Paklenica. Er wurde bereits im Jahre 1949 zum Nationalpark erklärt. Die höchsten Gipfel sind Vaganski Vrh mit 1.757 m. i. J. und Sveto Brdo (1.750 m. i. J.)

Paklenica bedeutet im Kroatischen „kleine Hölle“. Der Name entstand vermutlich aufgrund der rauen und steilen Karstfelsen, die zahlreiche versteckte Höhlen beherbergen und von der Sonne angestrahlt die Assoziation mit der Unterwelt erwecken. Eine alternative Erklärung führt den Namen auf die im Park häufig vorkommenden Schwarzkiefern zurück, deren Saft (Paklina) früher zur Imprägnierung von Booten verwendet wurde. Die Gesamtfläche dieses Nationalparks beträgt 96 Quadratkilometer.

Der Nationalpark bietet Lebensraum für zahlreiche seltene und geschützte Tierarten: Braunbären, Luchse, Schlangenadler, Gänsegeier leben im Nationalpark sowie auch zahlreiche Reptilien im Velebit: giftige Hornvipern und Kreuzottern kommen im Karst Kroatiens relativ häufig vor. (Quelle: Opens external link in new windowWikipedia)

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Der Nationalpark Plitvicer Seen (kroat. Nacionalni park Plitvička jezera, umgangssprachlich Plitvice) ist der von der Fläche her größte Nationalpark Kroatiens und zugleich auch der älteste Nationalpark Südosteuropas. Er wurde 1949 gegründet und befindet sich im hügeligen Karstgebiet Mittelkroatiens unweit der Grenze zu Bosnien und Herzegowina, direkt an einer wichtigen Nord-Süd-Straßenverbindung, die das Landesinnere Kroatiens mit der mediterranen Küstengegend verbindet. Das geschützte Nationalparkgebiet umfasst 296,85 Quadratkilometer. Davon entfallen etwa 90 Prozent auf die Gespanschaft Lika-Senj und etwa 10 Prozent auf die Gespanschaft Karlovac. Die Plitvicer Seen wurden 1979 als eines der ersten Naturdenkmäler weltweit in das UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen. Jährlich besuchen den Park etwa 900.000 Besucher. Der Eintritt ist gebührenpflichtig. Es gelten strikte Verhaltensvorschriften.

Der Nationalpark ist für seine kaskadenförmig angeordneten Seen weltbekannt, von denen an der Oberfläche derzeit 16 sichtbar sind. Diese bildeten sich durch den Zusammenfluss einiger kleiner Flüsse sowie durch unterirdische Karstzuflüsse. Die entlang einer Fließrichtung angeordneten Seen sind durch natürliche Barrieren voneinander getrennt, eine Besonderheit und ein Merkmal von einzigartigen Naturvorgängen. Die besonders labilen Travertin-Barrieren entstehen durch ein Wechselspiel von Fließwasser, Luft und Vegetation.

Die unterschiedlichen klimatischen Einflüsse, sowie der große Höhenunterschied innerhalb des Schutzgebietes bewirken eine besonders vielfältige Flora und Fauna. Im Nationalparkgebiet sind vor allem viele endemische Arten vorzufinden. An den Seen existieren weiterhin alle Tierarten, die bereits vor dem Auftreten des Menschen dort beheimatet waren. (Quelle: Opens external link in new windowWikipedia)

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Der Nationalpark Risnjak (ris heißt auf kroatisch Luchs) wurde am 15. September 1953 zum Nationalpark erklärt, die Gesamtfläche beträgt 6350 Hektar und er befindet sich im Westteil des Gebirgslandes des Gorski kotar im Nordwesten Kroatiens.

Der höchste Gipfel ist mit 1.528 m der Veliki Risnjak. Er ist etwa 15 km Luftlinie von der Küste entfernt. Vom Gipfel bietet sich, besonders bei klarem Wetter, ein Blick auf die Kvarner-Bucht, den Naturpark Učka, die vorgelagerten Inseln und nach Norden zum Snežnik in Slowenien sowie den Karawanken.

In diesem bewaldeten Gebirgsmassiv leben in freier Wildbahn Braunbären, Wölfe, Luchse, Adler und andere geschützte Tierarten. Aufgrund zahlreicher Wanderwege können im Nationalpark ausgiebige Wanderungen unternommen werden. (Quelle: Opens external link in new windowWikipedia)

Die Seite ist in Englisch.

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Der Nationalpark Nördlicher Velebit (kroatisch: Nacionalni park Sjeverni Velebit) wurde im Jahr 1999 zum Nationalpark erklärt und befindet sich im nördlichen Teil des Velebit-Gebirgsmassives in der Nähe der Stadt Senj an der kroatischen Adria.

Die Fläche beträgt 109 Quadratkilometer. Der Nationalpark bietet herrliche Aussichtspunkte, hohe Kletterfelsen und zahlreiche Höhlen. Im Jahr 1992 wurde dort Lukina Jama (Lukas Grotte) entdeckt, die bisher tiefste bekannte Höhle in Südosteuropa (1392 m). Die Region mit ihren großartigen Karstformationen ist ein lohnendes Ziel für Wanderer mit dem Fernwanderweg Premužiceva staza, Bergsteiger (Hajducki i Rožanski kukovi), Höhlenforscher (Lukina Jama), Botaniker (Botanischer Garten am Zavižan) und Naturliebhaber allgemein. Der Nationalpark liegt innerhalb des Biosphärenreservats „Velebit Mountain“ der UNESCO. (Quelle: Opens external link in new windowWikipedia)

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